6 Kommentare


    1. ·

      Danke. Solche Situationen passieren öfter, ich bin nicht immer so schlagfertig, aber die Frage aus dem Titel passt öfter mal. 🙂

      Antworten
  1. Naqia
    ·

    Liebe Nina,

    erstmal vielen Dank für deinen Blog und deine Sicht auf leider so alltägliche Ärgernisse in deinem Alltag! Danke fürs Augenöffnen! Falls es mir gestattet ist, eine Frage zu stellen: Ich bin heute an der Uni über ein Papierschild an der Toilettentür gestolpert, das die Toilette als „Sitzklo für cis-gender und trans-gender“ (und noch etwas Drittes, das mir gerade entfallen ist) auswies. Warum sich diese Beschilderung nur im abgelegensten Gang der Uni, nicht aber auf den Hauptgängen befindet, mag anheim gestellt sein. Vielleicht sehe ich das Problem einfach nicht, weil es mich wenig stört, wenn Transfrauen dieselben Örtlichkeiten benutzen wie Frauen, aber mich würde deine Meinung dazu interessieren. Erachtest du solche Beschilderung als hildreich oder vielleicht auch notwendig? (Ich würde mich über eine Antwort freuen, du musst aber natürlich nicht!)

    Antworten

    1. ·

      Deine Frage ist sehr gut (könnte das dritte eventuell inter* gewesen sein?)

      In Deutschland ist es relativ unproblematisch als Transfrau auf die Damentoilette zu gehen. Relativ. In Restaurants kann durchaus sein, dass das Personal zurechtweisen will.

      Als Transfrau meide ich öffentliche Toiletten mehr als in meinem Leben davor. Es ist wirklich so, dass man nur geduldet ist.

      Ich glaube, dass viele Menschen ein sehr sexualisiertes Bild von Transmenschen haben und die Vorstellung von verschiedenen möglichen sexuellen Interaktionen mitschwingt. Ich kann nur raten, denn ich habe keine Daten, die die Ablehnung nachvollziehbar machen würde.

      Antworten

  2. ·

    „Die Angst vor Unbekanntem“…. – einerseits; könnte ich mir vorstellen.
    Andererseits haben auch homosexuelle noch heute ein ähnliches Problem.
    Vielleicht liegt es an der Endung -sexuell, dass Menschen immer gleich denken, sie müssen nun um ihre Moral und ihre „Unberührtheit“ fürchten oder „sowas“ sei ansteckend ….

    Aber unterm Strich ist es, wie Du sagst:
    Deine Sexualität; deine Geschlechtlichkeit; auch deine Ehe und anderes Persönliches gehen andere einen feuchten Mist an. Nur, weil ein Mensch XYZsexuell ist, ist dessen Sexualität nicht öffentlich; nicht zu bewerten oder zu beurteilen.
    Und wenn man sich mit dem Menschen befaßt, merkt man ohnehin sehr schnell, dass auch ein Transmensch nicht mehr oder weniger spannend ist, wie vielleicht der Nachbar; Kollege oder sonstwer.
    Mensch halt. 🙂

    Antworten

    1. ·

      Hallo Flohhusten,

      Dein Kommentar spricht vieles an, was mich oft beschäftigt. Ja, manchmal wünsche ich mir ein wenig Abstand nehmen zu können und andererseits könnte ich dann niemanden erreichen. Und langweilig wäre mir obendrein.

      Ich muss zugeben, dass ich schon sehr erfreut bemerkt habe, dass du dich beständig durch den Blog liest.

      Ich wünsche dir einen schönen Abend,
      Nina

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich akzeptiere