8 Kommentare


  1. ·

    Klar verständlich zu schreiben, ist nicht immer leicht – macht es aber dem Leser (ich benutzte keine Gendersprache – es sind immer alle Geschlechter gemeint) leichter!

    Wir haben es uns nicht aussuchen könne, welche Identität wir haben und jeder sollte so leben können, wie er es will!

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    1. ·

      Ganz deiner Meinung.

      Ich gendere immer wieder und dann falle ich in erlernte Muster. Wobei ich dabei Verständlichkeit oft als wichtiges Kriterium betrachte.

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  2. ·

    Setzt man deine Vorgaben um, kommt ein Gespräch mit Andersdenkenden gar nicht mehr zustande, man bewegt sich ausschließlich unter Gleichgesinnten in der eigenen Filterbubble. Das gilt nicht nur für Trans*, sondern für alle.

    Mir reicht es, wenn jemand ARGUMENTIERT und bereit ist, sein Thema anhand von (am besten selbst erlebten) Beispielen zu vertiefen. Dann kann man sich mit dern darauf fußenden Thesen auseinander setzen – und selbst wenn man die Bloggerin/den Autor nicht überzeugt, so hat man doch ein inhaltliches Zeichen gesetzt für alle anderen, die das noch lesen!

    Dieses Abschotten, Blocken, Ausblenden, Ignorieren bringt niemanden weiter und führt nicht zum neu nachdenken, sondern ist reine Abgrenzung. Und das gegenseitige Schulterklopfen unter Gleichdenkenden bringt vielleicht ein heimeliges Gefühl, aber mehr auch nicht.

    Es ist nicht immer angenehm, wie „irgendwer“ über Minderheiten (oder auch Mehrheiten) denkt – aber es ist FAKT und wenn man daran sehr viel Uninformiertheit erkennt, ist es aus meiner Sicht eine gute Tat, dagegen zu halten und sich zu äußern.

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    1. ·

      Interessanter Standpunkt. Ich kann zwar nicht ganz verstehen, wie du „Abschotten, Blocken, Ausblenden, Ignorieren“ kommst.

      Texte, in denen Transfrauen als Freaks bezeichnet werden, betrachte ich nicht als irgendwie konstruktiven Input zum Thema Transsexualität.

      Setzt man meine Vorgaben um, kommt es zu respektvollem Umgang mit anderen. Ohne Wertung, ohne Beleidigungen und aufs Thema fokussiert – anhand von konkreten Beispielen.

      Die „ich kenne jemand, der/die hat….“ ist keine Argumentation. Und der Text, der den Hintergrund für diesen Post darstellt, nennt eine Frau Freak, weil sie offensichtlich keine so tolles Passing hat. Im gleichen Text werden Feministinnen als sexistisch bezeichnet…

      Nein. Nicht jeder Text, in dem das Wort Transsexualität vorkommt, ist ein sinnvoller Beitrag zum Thema. Im Gegenteil. Ich habe gestern drei „Artikel“ über Transsexualität gelesen, in denen „diese Neigung“ als unnatürlich und krank bezeichnet wird.

      Meine Eintrag ist eine persönliche Meinung, meine Vorschläge eine Anregung, keine Anweisung.

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      1. ·

        Liebe Nina,
        ich breche halt gerne eine Lanze für mehr Dialog und Austausch – auch mit Andersdenkenden und Leuten, deren Inhalte mich ärgern. Grade heute, wo die Kommunikation im Netz allgemein immer kämpferischer und abgrenzender wird, finde ich das wichtig.

        Auf „“Abschotten, Blocken, Ausblenden, Ignorieren” kam ich durch dein Posting oben, in dem du „weg damit“ und „Mülltonne“ für bestimmte Texte angeraten hast. Ich setze mich halt lieber auseinander – und hab ja im übrigen im Auslöser-Blog gegen die bzgl. Transmenschen aus meiner Sicht falsche Meinung angeredet. Aber natürlich kann ich das als Nicht-Trans nicht sehr glaubhaft machen, sondern es bräuchte da schon jemand, der aus eigenem Erleben schreibt. Du wolltest das nicht, bloggst nun aber drüber.. so „allgemein“… (Woraufhin ich dann auch nicht weiter konnte, da Behauptung gegen Behauptung stand – ohne Möglichkeit, das zu entscheiden).

        Beide Meinungen sind übrigens gar nicht selten. Eine Frau, die zu männlich aussieht oder auch einen Mann, der zu weiblich aussieht, empfinden viele als „Freak“ (im Sinne von „unnormal“), auch wenn es nicht gesagt wird. Und dass Feministen/Feministinnen auch sexistisch sein können („den Feminismus“ gibt es nicht!), finde ich in manchen Fällen berechtigt.
        Ich blogge seit 1999 und versuche immer wieder, auch über strittige, emotional aufgeladene Themen sachliche Gespräche zu führen. Mal klappts, mal leider nicht.

        Danke für dein interessantes Blog und die Einblicke ins Transleben!

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  3. ·

    Ganz deiner Meinung. Leserfreundlichkeit ist wichtig und auch die Unwissenden brauchen keine Formulierungen wie „Umwandlung“, um zu verstehen, worum es geht.

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    1. ·

      Ganz deiner Meinung. Ich denke, dass falsch verwendete Begriffe eher zu Missverständnissen führen, als Verständnis zu schaffen. Wobei ich zugebe, dass mir selbst auch ab und zu Fehler unterlaufen 🙂 ich bin auch nur ein Mensch

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