Wenn es zu viel wird…

Ja, ich bin heute zusammen gebrochen. Die dauernde Belastung setzt mir zu und dann kam eine doofe Situation mit einem Amt dazu (diesmal nicht jobcenter) und ich konnte einfach nicht mehr.

Meine Psychiaterin schob mich zwischen die Termine und ich bin inzwischen (durch Medikamente und Gespräche) stabil… ich habe zusammengestellt, was ich ändern muss:

  • die Krankenkasse endlich dauerhaft vom Tisch bekommen (d.h. Anträge stellen und durchboxen)… dafür fehlen mir ja auch nicht mehr all zu viele Unterlagen
  • ich werde die Situation mit meinen Eltern klären – auch, wenn das zu einem kompletten Bruch führen kann
  • ich muss vom jobcenter weg kommen
  • ich brauche eine Auszeit

Auf jeden Fall habe ich jetzt mal ärztlich verordnet einen Gang runter zu schalten. Für mich ist das schlimme an der Situation, dass ich keine mir bekannte Form von Depression habe, sonder die Krise einfach durch einen kleinen Auslöser kam und ich unter dem gesamten Druck der vielen kleinen Auslöser, die ich schon mit mir herum trage, zusammen brach.

1 Kommentar


  1. ·

    Liebe Nina, es klingt so, als ob Du in guten Händen bist. Ich wünsche Dir, dass Du dich erst einmal in Ruhe erholst, Kräfte sammelst und dann weitermachst. Du hast schon so viel erreicht! Manchmal muss man einen Schritt zurück machen, um einen größeren nach vorne machen zu können.

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