CSD Bielefeld…

Schon voriges Jahr wollten wir zum CSD Bielefeld. Da machte die Blinddarm OP meiner Frau einen Strich durch die Rechnung. Dieses Jahr waren wir soweit.

Für mich war der CSD immer eine Möglichkeit öffentlich zu queerness zu stehen. Es war weniger eine Party oder Regenbogenparade als eine Demonstration.

Als wir in der U-Bahn zum Rathaus fuhren, standen drei drag queens in auffälligem Partnerlook in der Bahn. Schrille Ladies… Tja, als wir ausstiegen sagte ein Mann am Bahnsteig beim Anblick der drei Drags: „ey, ich glaube ich bin im falschen Film!“ und erinnerte mich, warum ich mit meiner Familie hier war: zu viele Menschen sind noch im falschen Film.

Ich will keinem langen Bericht abgeben, sondern gleich auf den Punkt kommen. Was mir am CSD Bielefeld 2018 am besten gefiel: es war keine Kostümparty. Es war ein Mix aus allen queeren Schattierungen mit auffällig vielen sichtbaren trans, nonbinary und asexuell/agender. Es war Musik, Tanz, Kostüme, aber hauptsächlich ganz normale Menschen, die mit Regenbogen ihre Zusammengehörigkeit zum Ausdruck bringen.

Danke, den Organisator*innen, den Teilnehmer*innen und auch an Polizei und Rettungskräfte.

3 Kommentare

  1. dergl
    ·

    Hallo Nina,

    hab kein Twitter, deswegen so und total Off-Topic (also den Kommentar gerne nicht veröffentlichen), ich habe eure Petition (natürlich selbst unterschrieben!) mal an meine Lesenden gebracht, mindestens einer hat unterschrieben und eine spült es in ihre FB-Timeline (heißt das so?). Nur dass ihr wisst, dass auch da geteilt wird wo ihr es nicht seht. (Mein Blog ist privat gezogen.)

    Liebe Grüße!

    Antworten
    1. Nina Jaros
      ·

      Hallo, danke für diese Rückmeldung. Ich habe einen Blogeintrag in Arbeit, der morgen online geht und auf die petition hinweist. Auf jeden Fall schon mal danke fürs teilen und unterstützen!

      Antworten
      1. dergl
        ·

        Aber immer doch. Wenn dein Artikel online ist, nehme ich den Link dahin auch noch mal mit rüber, vielleicht trägt das auch noch jemand weiter. Die Dolmetscherin vom Kind hat den Petitionslink vertwittert, wie ich erfahren habe. Sie hat auch diverse Klienten, die selber betroffen sind.

        Liebe Grüße,

        Ina

        Antworten

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