Und plötzlich habe ich eine beste Freundin…

Vor vielen Jahren lernte ich (damals noch bei Google Plus) eine Person kennen: A. –  Es war kurz nachdem ich beschlossen hatte, in Netz bewusst als Frau aufzutreten – oh gosh, das ist lange her. A. und ich unterhielten uns oft. Schrieben, kommentierten, irgendwann dann auch WhatsApp und Telefonate. Ich konnte mit A. immer über alles reden.

A. ist meine beste Freundin geworden. Ich habe mit A. ganze Nächte verbracht, gelacht, geheult, getrunken und Musik gehört. Wir redeten viel über unsere Kinder und ganz ehrlich: es gibt kein Thema, dass ich nicht mit A. teilen kann. Keines.

Die Sache hatte nur immer einen Haken: Ich habe A. nie getroffen. Dafür gab es viele Gründe. Geld, meine langjährige Angststörung… immer kam was dazwischen. Immer – bis letztes Wochenende.

Am Sonntag war ich mit den beiden Kids in Dortmund im Zoo und da traf ich A. zum allerersten mal. Und – auch wenn es komisch klingt – plötzlich habe ich jetzt eine ganz echte beste Freundin!

Die Kids hatten übrigens trotz Regen sehr viel Spaß! Dieser Ausflug bleibt uns sicher in Erinnerung 🙂

8 Kommentare

  1. Martina
    ·

    WOW, da gratuliere ich dir wirklich sehr herzlich zu deiner besten Freundin, nun auch im realen Leben.

    GLG
    Martina

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  2. ·

    Das ist schön. Bei mir und meiner besten Freundin war es so ähnlich, wir kannten uns jahrelang nur . Zuerst aus einer Selbsthilfegruppe, dann in Mails und dann klappte es nach Jahren auch mal in real. Mittlerweile leider nicht mehr, weil sie schon einige Jahre im Ausland lebt und arbeitet.

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    1. Nina Jaros
      ·

      Das ist sehr schade. Hoffentlich habt ihr noch Kontakt

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      1. ·

        Kontakt haben wir noch regelmäßig, schicken uns auch dann und wann Pakete und so was. Sie hat da jetzt auch in eine Familie quasi-eingeheiratet (also nicht geheiratet, aber die gelten in dem Dorf als Ehepaar), so dass sie, selbst wenn sie in Deutschland noch eine berufliche Perspektive hätte – hatte sie nicht, deshalb ist sie weg, Frauen in „Männerberufen“ läuft hier bekanntlich nicht so toll – wohl nicht zurückkommen würde. Der Mann ist chronisch krank und man weiß ja wie es hier mit Gesundheitswesen und Inklusion steht. Da in Skandinavien kann der ganz frei und selbstständig arbeiten, hier würde wohl irgendein Gutachten hervorgezaubert, dass er mit den Schmerzzuständen nur in einer Behindertenwerkstatt… bla bla. Kann ich schon verstehen, dass die Deutschland nicht mehr in Erwägung zieht.

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        1. Nina Jaros
          ·

          Ja, diese Gründe kann ich sehr gut verstehen. Und Inklusion bzw. Gesundheitssystem in Deutschland sind echt schwierig…. Ich denke alleine an meinen Kampf um Bartentfernung…

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          1. ·

            Ja, genau. Das ist ein gutes Beispiel mit der Bartentfernung und dem Theater darum. Es könnte so einfach sein, aber nein… Und wenn man mal guckt was unser werter Herr „Gesundheitsminister“ so von sich gibt, dann wird sich da auch nichts zum Positiven ändern… leider.

          2. Nina Jaros
            ·

            Da hast du leider recht :/

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