Werbung – kinky Toys von Lovehoney.de

Headergrafik - Nina testet, Nina rezensiert

Dieser Eintrag ist Werbung und es geht um Sextoys. Ihr kennt mich ja, ich bin ein wenig versaut. Und habe ja schon einmal für lovehoney.de ein Bondage Set getestet. Neulich führte ich bei Twitter ein Gespräch mit einer Frau, die ein solches Einsteigerset hatte. Sie meinte: irgendwie gibt es da ja nicht so viel… Also für Fortgeschrittene gibt es schon was, aber irgendwie hatte sie da eine Hemmschwelle.

Ich dachte mir: „Das kann doch gar nicht sein. Kink ist doch derzeit so angesagt“ Als och mich umschaute sah ich: Sets mit Hand- und Fußfesseln, Nippelklammern, Flogger oder Gerte…. Ab und an mal ein Plug dabei oder eine Augenbinde… Aber mir fehlte was. Also stellte ich mit Lovehoney ein paar Artikel zusammen.

Toys: Peitsche, Kerzen, Nadelrad

Kink – was ist ein Kink?

Kinky steht für „verdreht, ausgefallen“ und ich verwende dieses Wort heute, weil ich Kerzen und Nadelrad nicht nur im BDSM Umfeld sehe… Es gibt genug Menschen, die ein wenig Kick im Schlafzimmer suchen und deswegen nicht unbedingt zur BDSM Szene gehören. Für mich steht kinky auch für eine gewisse Offenheit mal was Neues zu probieren.

Die Kerzen

Ich mag Wachs. Schon als ich jung war, hatte ich bei jeder Gelegenheit meine Fingerspitzen im Wachs von Kerzen und das Gefühl auf der Haut kann eine sehr sinnliche Erfahrung sein. Nicht alle Kerzen eignen sich gut für das erotische Spiel. Bei einigen ist die Temperatur des Wachs zu hoch, bei anderen verklebt das kalte Wachs so sehr mit der Haut, dass das Entfernen mühsam (und unerotisch wird). Ich habe die Bondage Boutique Fetisch Kerzen getestet. 

Die Kerzen waren einzeln in Plastik verpackt (nett, aber für mich nicht nötig). Optisch sind die Kerzen keine besonders edlen Teile – so ist der Docht am unteren Ende unschön verarbeitet. Aber die Kerzen sind fast geruchsfrei, weder ein Duft noch ein störender „industrieller“ Geruch. Was mich irritierte: Die Beschriftung der Schachtel bezeichnete die Kerzen als „hurt free“ – aber ich will ja schon ein wenig Schmerz genießen.

Im Praxistest zeigte sich: die Temperatur des Wachses erlaubt ein dosiertes Spiel. Das Wachs erhärtet auf der Haut schnell und lös sich auch von nicht eingecremter Haut problemlos und schmerzfrei. Ich hatte in den letzten Jahren zahlreiche Kerzen versucht. Viele davon waren ein wenig zu dünn und brannten daher sehr schnell ab. das war hier nicht der Fall.

Ninas Bewertung: Jederzeit wieder. Am liebsten würde ich einen Karton mit 20-30 Stück davon haben. Ich (wir) hatten einen ausgesprochenen Genuss beim Testen 🙂

Ein Nadelrad

Es gibt so sinnliche Wege ein wenig Schmerz ins erotische Spiel einzubringen: Kratzen, Beißen,… und in diese Richtung zielt auch das Nadelrad. Getestet habe ich das Fifty Shades Darker Wartenbergrad – Wartenbergrad… ich finde der Begriff klingt nicht gerade nach Feuer und Erotik.

Es ist ein schönes, edles Teil. In der Lieferung enthalten ist auch eine kleine Tasche (dazu gleich). Das Rad hat eine Lasergravur „Fifty Shades Darker“. Mich störte das nicht, aber als meine Frau das sah, schüttelte sie kurz den Kopf… Die Beschriftung auf der Tasche hätte für uns vollkommen gereicht. Ach ja… die Tasche:
eine schöne, schwarze Satintasche mit weißem Aufdruck. Ich habe keine Ahnung, was der Hintergedanke dabei ist, aber eine Satintasche ist nicht der ideale Aufbewahrungsort für ein Nadelrad. Die Spitzen stechen durch den Stoff, es verhakt sich und nach 2-3 Einsätzen ist das Satinbeutelchen ausgesprochen unschön.

Ninas Bewertung: Das Nadelrad lässt sich gut ins Spiel einbauen. Durch den Druck ist es sehr dosierbar einzusetzen und erlaubt viele Zwischenstufen von Zart bis hart. Wie man am Detailfoto erkennen kann, sind die Spitzen allerdings nicht sehr scharf (auch im Vergleich mit anderen Nadelrädern ist es relativ stumpf). Mir gelang es nicht, wirklich schmerzhafte Spuren zu hinterlassen. Für meinen Geschmack zu stumpf, zu sanft. Wer allerdings ohne rote Spuren das Schlafzimmer verlassen will, hat hier das richtige Toy.

Die Peitsche

Also mal ehrlich. In einem Familienblog eine Peitsche? Ich verrate Euch, ich hatte nie damit gerechnet, dass ich genau dieses Toy testen darf. Als ich mit lovehoney sprach, erklärte ich „Flogger, Gerten und so’n Zeugs kennen alle…. ist ja im Einsteigerset dabei. Ich will was testen, was ein wenig drüber raus geht“ – und ja, genau das habe ich bekommen.

Bevor ich mit der Bewertung beginne: Durch Schlagwerkzeuge können Verletzungen verursacht werden. Ich werde hier heute  keine Abhandlung über Sicherheit beim Spanking/Whipping geben (ein andermal gerne). Aber nur soviel: NIEMALS einfach drauf los schlagen. Schläge auf den Hintern und die Oberschenkel sind relativ ungefährlich. Schläge auf die Nieren sind alles andere als das. Außerdem beachtet die Einvernehmlichkeit. Vereinbart vor dem ersten Schlag deutlich und klar, welche Wörter/Signale STOPP bedeuten! Manchmal reicht ein ungünstiger Schlag und die Lust ist dahin. Und auch wenn es richtig gut läuft: nach dem Spiel/der Session aufeinander eingehen, Rücksicht nehmen, Einander Raum geben, Respekt haben… Und niemals und Alkohol- und Drogeneinfluss in eine Session gehen!

Soviel dazu (ich muss das Thema echt mal detailliert aufarbeiten). Auf meinem Tisch lag also eine Peitsche – die Bondage Boutique Rose Peitsche. Sie ist nicht aus Leder, sondern aus einem weichen, samtigen Stoff. Der Stoff ist angenehm anzufassen und die Peitsche ist durch dieses Material sehr leicht. Anders als ein Flogger, dessen Handhabung wenig Geschick erfordert) ist eine single tail immer eine Herausforderung.

Also… ein Kissen auf die Couch, die Peitsche in die Hand und üben. Durch die Länge von etwa 90 cm, davon 13 cm Griff brauchte ich einiges an Platz (nicht nur nach vorne). Bei einem Versuch hätte ich beinahe meine Kaffeetasse gekillt. Nach einiger Zeit hatte ich ein gutes Gefühl für das Werkzeug. Beim Praxistest zeigte sich, dass die Peitsche trotz des Materials recht ansehnliche Spuren hinterlässt.

Ninas Bewertung: Als ich die Peitsche sah, dachte ich: „ach du scheiße, das Teil ist ja nach zehn Schlägen kaputt“ – Dem war bisher nicht so. Für echte BDSM Menschen ist das Spielzeug eher weniger geeignet. Wobei es um den Preis (unter 30€) für gewisse Zwecke durchaus auch dort nützlich sein könnte (ONS oder Playdate). Es ist aber kein Ersatz für eine gute Leder-Single-Tail. ABER (großes aber): für kinky Menschen, die lernen wollen, wie eine Single tail zu führen ist, wie sie in der Hand liegt, ist sie HERVORRAGEND geeignet. Sie ist auch prima, wenn man mal was anderes als einen Flogger und ne Gerte erleben will… sie fühlt sich auf der Haut schmerzhaft gut an, aber nicht so heftig wie Leder. Wer also mit einem Einsteigerset Blut geleckt hat und mehr möchte: Diese Peitsche ist eine gute Möglichkeit (sie hat es als „mittelhart“ in meine Toy Kiste geschafft).

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