13 Kommentare

  1. Ms Phye
    ·

    Kann ich einiges von nachempfinden, wenn auch jede Situation sehr individuell ist. Wir (meine Partner und ich) leben ein monogam² anmutendes Beziehungsmodell, indem wir uns eher als geschlossen ansehen (würde definitorisch unter Poly fidelity passen). Soll heißen: Alle leben als Familie zusammen, alle sind verantwortlich und eingebunden bei den Kindern und es ist wie eine doppelte Ehe von meinem Standpunkt aus.

    Was ich berichten kann: Es gab wesentlich weniger Probleme, als ich erst gedacht hatte. Sicher schaut der ein oder andere merkwürdig und nicht jeder kommt damit zurecht (auch wenn es sie überhaupt nicht betrifft … einige fühlen sich durch die Existenz anderer Beziehungsformen schon angegriffen), aber unser Leben verläuft überraschend ’normal‘. Ich persönlich stresse mich inzwischen gar nicht mehr und trage natürlich auch unser Privatleben nicht auf einem Demo-Plakat vor mir her.

    Nach und mit den Jahren wurde es normal. Ich wünsche euch, dass eure Lösung sich finden lässt und etwas zur Beruhigung der Situation beiträgt.

    Kurz zum Treue-Begriff: Ich würde dich definitiv als treu bezeichnen. Du stehst loyal, offen und zuverlässig zu deiner Frau. Sexuelle Treue ist eine Zuschreibung neuerer Zeit zum ursprünglichen Begriff der Treue.

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    1. Nina Jaros
      ·

      Danke. Dieser Kommentar tut mir gerade sehr gut. Ich habe ziemlich gezweifelt, ob es gut ist, das zu posten

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  2. ·

    Nur kurz: Du bist mir eurem Beziehungsmodell nicht alleine 🙂 Läuft bei uns genauso. Offene Beziehung – sie monogam… Außer mensch interpretiert ihre regelmäßigen Kochorgien für meine Dates als Erotik

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  3. ·

    Liebe Nina,
    ich weiß nicht, ob es für dich bedeutungsvoll ist, aber ich bin der Meinung, dass es Menschen in solch privaten Dingen nicht zusteht zu (ver-)urteilen oder (be-)werten.
    Solange keine Gewalt stattfindet und ein Mensch schlimme Dinge erleiden muß, gegen die er sich nicht wehren kann, sollte jeder doch seinen eigenen Weg gehen können, dürfen und sollen.

    In erster Linie freue ich mich einfach, dass Du und deine Frau nach wie vor nach eurem ganz persönlichen Weg sucht – gemeinsam.
    Und freue mich MIT, wenn es gelingt.
    Fertig und aus.
    Liebe Grüße, Luise

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  4. Sonja
    ·

    Dritte Personen, in welcher Konstellation auch immer, sollten immer wissen, dass sie nur das sind. Also eine Lücke ausfüllen, nicht mehr.

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    1. Nina Jaros
      ·

      Das kommt sehr auf die Beziehung an. Ich denke, dass es durchaus Menschen gibt, für die es anders sein kann.

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  5. Nora
    ·

    Liebe Nina,

    danke für den offenen Text. Es tut gut zu lesen, dass es auch andere Menschen gibt, die so ähnlich denken, leben, fühlen wie ich.
    Ich frage mich immer wieder, aus welchem Grund StiNos mich und meine Art ver- und beurteilen und sich dann auch noch angegriffen fühlen. Mir würde es nicht mal im Traum einfallen, Ihnen vorzuschlagen doch auch mal diese Polygamie auszuprobieren weil Monogamie ja nun echt ne doofe Idee oder BDSM zu entdecken, weil Vanille ja nun echt langweilig ist…
    Dankedankedanke einfach! 🙂
    Und ich wünsche Euch so sehr, dass Ihr euren Weg weiter gemeinsam geht.

    Hab einen schönen Tag,
    Grüße, Nora

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    1. Nina Jaros
      ·

      Keine Ursache… Ich möchte kein überharmonisches, sondern ein möglichst realistisches Bild von offener Beziehung/poly zeigen… und BDSM kann echt einfühlsam sein (vielleicht nicht auf der körperlichen Ebene)

      LG,
      Nina

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  6. Anonymous
    ·

    Hast du kein Problem damit, dass Eltern deiner Kinder das lesen? Also ich hätte eins. Weil dein Intimeben auf so einen öffentlichen Blogg niemand interessiert.

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