(m)ein Raum zum wohlfühlen – Teil 2 … {enthält Werbung}

In meinem Studium spielte Licht eine große Rolle. Beleuchtungstechnik/Lichtsetzung war nicht nur ein Pflichtfach, sondern etwas, das mich erfüllte. In den letzten Jahren war die Lebenssituation allerdings so, dass ich mir zwar of schönes Licht gewünscht hatte, aber es war nicht umsetzbar. Als wir vor einigen Jahren in den Bahnhof einzogen, hatten die Kinderzimmer die oberste Priorität.

Das Zimmer, das nun unser Wohnzimmer ist war: sehr speziell. Einerseits war es unser Schlafzimmer und durch einen Raumtrenner auch Nähzimmer und Büro. Im Schlafzimmer stand auch schon das Klavier… Es war ein sehr exotischer Raum. Funktional und sehr improvisiert.

Als vor zwei Jahren die beiden großen Kinder zum Bio-Papa zogen, war auf einmal mehr Platz und wir bekamen ein eigenes Schlafzimmer, ein Büro und der große, helle Raum war Plötzlich leer. Und im letzten Jahr haben wir dort mit reichlich Geduld ein Zimmer geschaffen, in dem wir uns wohl fühlen. Ein Wohn-Zimmer.

Was mich störte, war das Licht. Die Deckenleuchte hatten wir mal von einer Nachbarin bekommen. Mit der Stehlampe mit zerknitterten Papierschirm war es zwar etwas gemütlicher, aber noch nicht so wohnlich, wie ich das wollte. Manchmal wünschte ich mir die Lichttechnik, wie ich sie im Theater genutzt hatte: Spiel mit Helligkeit und Farben.

Als mich also e.on fragte, ob ich Smart-Home Lösungen testen will, wusste ich sofort, was ich wollte: Licht. Kurz darauf kam ein Paket mit Philips Hue Glühbirnen, Steuergerät (Bridge)und einer Phillips Hue Go Lampe bei uns an. Mit dem Licht zog auch ein Smart Home Rauchmelder bei uns ein (dazu aber später).

Der Anschluss der Komponenten ist ziemlich leicht. Die APP aus dem Store aufs Handy geladen und die Geräte laut Anleitung anstecken. Dann brauchte ich Geduld: Jede Komponente (Bridge, Hue go, jede Glühbirne, der Schalter) brauchte ein Update. Das Protokoll, das für die drahtlose Steuerung verwendet wird, ist ziemlich langsam… also wartete ich – ich ließ es über Nacht laufen.

Danach war es erstaunlich einfach das Licht einzustellen. Die APP ist übersichtlich, unterstützt auch Timer und es gibt jede Menge Spielereien (zB. eine APP für den Netbook, damit das Licht über Musik oder Video gesteuert wird). Es war auch ziemlich leicht die Lichter mit anderen APPs zu verbinden (Google Assistent, Alexa,…) allerdings nutzen lediglich die Kinder die Sprachsteuerung…

Die Bridge ist in der Lage auch Smart-Glühbirnen anderer Hersteller zu steuern… die selbst gebaute Wohnzimmerlampe mit Birnen aus dem schwedischen Möbelhaus, lässt sich hervorragend damit steuern.

(Über den PC kann das Licht auch sehr einfach zu Musik gesteuert werden)

Nun sitze ich entspannt abends im Wohnzimmer und kann das Licht von Kino über gemütlich bis zu Lese- oder Handarbeitslicht einstellen. Für mich ist gutes Licht mit Lebensqualität verbunden. Ich brauche die Möglichkeit, es nach meinen Stimmungen einstellen zu können. Nach vielen, vielen Jahren habe ich endlich gutes Licht… und wir nutzen es tatsächlich. Inzwischen haben wir in drei Räumen über Hue dimmbare Birnen.

Was schade ist: schaltbare Steckdosen, die mit Hue kombinierbar sind, sind schwerer zu finden. Tja und das Problem mit der Datenschutz- und Datensicherheit von Smart Home Lösungen möchte ich hier nicht ansprechen.

Ach ja, der Rauchmelder. Der Nest Rauchmelder ist sehr stabil gebaut. Die Montage war einfach. Die APP ist einfach gehalten. Bei der Installation fragte sie mich nach der Adresse. Nein, ich will dir die Adresse nicht verraten… Die Einstellung war sehr einfach, entsprechend kann ich nicht viel dazu berichten.

Das bemerkenswerte ist, dass der Rauchmelder erkennen kann, wenn sich eine Person im Raum bewegt und ein Nachtlicht anmacht. Da die großen Kids immer wieder Gäste mitbringen, die bei uns übernachten, ist das eine sehr praktische Funktion.

Das Gerät löst übrigens nicht sofort einen schrillen Alarm aus. Mit freundlicher Stimme warnt die smarte Helferin, dass sie Rauch bemerkt hat. Kennengelernt habe ich ihre Stimme, als ich… sagen wir so: lasst mich niemals Bacon in der Pfanne braten!

Und dann war da dieser eine Morgen, als ich in Berlin war und morgens mein Handy mich weckt. Rauchalarm! Zuhause beim Frühstück war der Toaster kaputt gegangen und hatte den Alarm ausgelöst. Ich rief zuhause an und es war nichts passiert (bis auf die schwarzen Brotscheiben).

Mein persönliches Résumé:
Mir gefällt die Möglichkeit mit Licht zu arbeiten. Ich bin gespannt, welche Lebensdauer die Glühbirnen haben, denn die kosten nach wie vor eine echte Stange Geld. Und ich bin froh, dass ich hier die Möglichkeit hatte, ein extra WLAN für die Smart Home Geräte einzurichten – ich habe für meinen Geschmack nicht genug Einblick, welche Daten wohin übertragen und wo/wie gespeichert werden. Ich würde mir außerdem wünschen, eine Lösung zu haben, die im Offline-Modus funktioniert, ohne sich über eine fehlende Internetverbindung zu beschweren. Aber Transparenz scheint den Herstellern der Smart Home Produkte nicht sonderlich wichtig zu sein.

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