Leere.

Diese Woche zerbrach meine Ehe. Nachdem meine Frau jahrelang immer zu mir hielt und auch meine depressiven Schübe und suizidalen Gedanken immer wieder mitgetragen hatte, gestand sie sich diese Woche ein, dass sie nicht mehr die Kraft dafür hat. Wir haben viele Belastungen gemeinsam getragen, aber die Last durch meine Krankheit wurde ihr im Endeffekt zu viel.

Ich verstehe sie. Auch wenn es mir unendlich schwer fällt, denn ich weiß, wie besonders und wertvoll sie ist: ich möchte sie nicht erdrücken. Ich möchte, dass es ihr gut geht.

Mich warf das aus der ohnehin in letzter Zeit recht instabilen Bahn. Am Donnerstag Morgen rief sie die Rettung und ich bin seitdem auf eigenen Wunsch in der Psychiatrie.

Ich bin gerade leer. Mein Leben ist leer. Ich habe das Gefühl, dass ich meine Seele nun endgültig raus weine.

Wir wissen nicht, wie es weiter gehen wird. Wir sprechen offen miteinander, wenn ich es aushalte, mit ihr zu reden.

PS: Liebe Trolle, spart euch die Freudentänze, ich bin eine Frau, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt und Kommentare in diesem Blog schalte derzeit nicht ich frei… Euer Hass erreicht mich nicht.

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