Bin ich noch Aktivistin?

Es ist ruhig geworden. Also hier im Blog. Grund dafür ist, dass es in meinem Leben gerade extrem rund geht. Ich habe zwar Urlaub, aber der Schulstart ist für die Kinder und mich ein ziemliche großer Brocken. J. fehlt in unserem Alltag. Wir haben noch keinen Rhythmus gefunden, keinen Takt… alles läuft unrund.

Obendrein stecken wir mitten im Umzug. Die ersten Kartons stehen schon in den Zimmern, Packlisten und Zeitpläne werden geschrieben. Überall ist was zu organisieren. Ich schaffe noch nicht mal das Gewinnspiel für das phaeno zu machen (goth, wie peinlich).

Aber langsam beginnt alles einigermaßen zu laufen. Ich bin zumindest psychisch ein wenig stabiler. Immer wieder kommen Kleinigkeiten (z.B. habe ich eine Rechnung im Juni übersehen) oder etwas kommt nicht (War ist der Bescheid für den Unterhaltsvorschuss schon da, aber das Geld kam erst Wochen später… tja… und das Wohngeld…. nicht nicht in Sicht….)…

Ich war mal Aktivistin. Im Moment fühle ich mich inaktiv. Während ich diese Zeilen schreibe, rinnt eine Träne über meine Wange. Ich fühle mich, als hätte ich mein Leben und damit meinen Ausgangspunkt verloren. Ich stehe da und habe meine Orientierung verloren. In machen Dingen muss ich alles neu lernen… erste Schritte in ein Leben, das ich nie gewählt hätte.

Wohin soll es gehen?

Bin ich noch Aktivistin?

Bin ich noch Frau Papa?

Schreibe einen Kommentar